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01.11.2011

SG Bassen/Posthausen schon Tabellendritter



 

 

 

 

 


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Von Florian Kastens

Bassen. Die SG Bassen/Posthausen feierte inzwischen ihren dritten Sieg in Folge. "Der heutige Erfolg ist wegen einer überlegen geführten zweiten Halbzeit durchaus verdient. Allerdings hätten wir uns nicht über ein Unentschieden beschweren dürfen. Fleestedt war vor der Pause stärker als wir", kommentierte Bassens Koordinator Uwe Norden den Erfolg "seiner" Mannschaft. Die erste Hälfte der Begegnung gehörte klar den Gästen aus Fleestedt, die bereits in der zweiten Spielminute den ersten gefährlichen Torschuss auf den Kasten von Bassens Torfrau Jennifer Kempf abgaben. Ihre Feldüberlegenheit konnten die Fleestedterinnen jedoch nicht in Tore ummünzen, und so hieß es zum Pausenpfiff noch 0:0.

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichterin Claudia von Kiedrowski fanden die Gastgeberinnen viel besser, vor allem aber schneller als Fleestedt ins Spiel. In der 56. Spielminute wurde die Bassenerin Nina Kobelt im Fleestedter Sechszehner unsanft von den Beinen geholt (???? sie lief Marieke Vogt in die Hacken). Den fälligen Strafstoß, von Christina Finke ausgeführt, konnte Nina Kobelt im Nachschuss zur Bassener Führung verwerten. Diese Führung hielt aber nur sieben Minuten. In der 63. Spielminute verwandelte der TuS seinerseits einen Foulelfmeter, Claudia Olze sorgte wieder für ausgeglichene Verhältnisse. Lena Wilkens, Christina Finke und Corinna Wicke prüften die Fleestedter Torfrau Jasmin Schrader anschließend mit wuchtigen Distanzschüssen. Aline Stenzel, mit einem satten Linksschuss aus gut 25 Metern Entfernung, stellte die Führung der Bassenerinnen wieder her. Der Ball sprang von der Unterkante der Latte hinter die Fleestedter Torlinie.

Nun das Verfolgerduell in Barum

Mit nun 21 von 30 möglichen Punkten haben sich die Bassenerinnen erst einmal im oberen Drittel der Tabelle festgesetzt und können gestärkt in das Verfolgerduell mit dem Rangvierten MTV Barum (Sonnabend, 14 Uhr) gehen.

 

 

aus AZ-online Uelzen

vom 17.10.2011

 

Teut. Uelzen – Fleestedt 2:7

„Ich hoffe, der Zug ist noch nicht abgefahren. Es ist erst Oktober, die Saison ist noch lang“, flüchtete sich Teutonias Trainerin Oda Haupt in Galgenhumor. Auch am Sonntag hatten die Blau-Gelben zahlreiche hochkarätige Torchancen (?????, das ist unser Kommentar dazu), doch nur Heitmann (53.)(das war ein Eigentor) und Meister (74.) trafen für die Teutonia.

• Teutonia: Kerstin Barge – Maike Witte, Yelda Yildiz, Dörte Reiß – Nina Becker, Janine Pretzlaff, Charlotte Kaiser, Dörte Kramer, Inga Heitmann – Marina Meister, Frederika Schneider.

• Tore: 0:1 (12.), 0:2 (37.), 1:2 Heitmann (53.), 1:3 (65.), 1:4 (73.), 2:4 Meister (74.), 2:5 (79.), 2:6 87.), 2:7 (89.).

 

 

aus WESER-KURIER vom 30.08.2011:

 

Neuling SV Holtebüttel zahlt reichlich Lehrgeld.

Nach einer 2:0-Führung verloren die Schützlinge von Trainer Holger Kreyenhop gegen den TuS Fleestedt noch mit 2:3.

Der SV Holtebüttel kann beim Betrachten der Tabelle dagegen überhaupt nicht entspannt sein. Die 2:3-Niederlage erschien den Gastgeberinnen als völlig vermeidbar, nicht nur aufgrund der 2:0-Führung, die dem SV Holtebüttel eigentlich hätte Sicherheit geben müssen. Heiko Strüver, Co-Trainer beim Neuling, mahnt freilich zur Ruhe und zu Geduld. "Wir müssen weiter an uns arbeiten und dieses Spiel schnell abhaken, denn nächste Woche geht es weiter!"

Dabei fing es so verheißungsvoll an. Besonders die torgefährlichen und laufstarken Maike Grünhagen und Janina Lind sorgten von der ersten Minute an für Schrecksekunden bei den Fleestedterinnen. Lindhorst hatte die Torhüterin schon ausgespielt, setzte den Ball aber an den Pfosten (1.). Auch Nele Schmidt verpasste das frühe 1:0 nur knapp. Das 1:0 durch Christien Staudt (33.) nach prächtiger Vorleistung Janina Lindhorst war Ausdruck der Holtebütteler Überlegenheit, die dann nach verpassten Gelegenheiten durch Mareen Schneider ubnd Nele Schmidts relativ spät im 2:0 durch einen 30-Meter-Schuss Annika Nentwigs (66.) Niederschlag fand. Als dann aber nur zwei Minuten später in die Holtebütteler Freude und Unaufmerksamkeit hinein das Anschlusstor platzte, kam der Neuling völlig aus dem Tritt. Strüver: "Die beiden Tore der kampfstarken Fleestedterinnen waren verdient!"

 

vom 27.08.2011

 

 

vom 25.06.2011

Urenkelin von HSV-Star wechselt zum TuS Fleestedt

Das Talent wurde ihr in die Wiege gelegt. Die 15 Jahre alte Antonia Noack ist die Urenkelin des früheren HSV-Stars und Nationalspielers Rudolf Noack und hat sich jetzt den B-Mädchen vom TuS Fleestedt (Bezirksliga) angeschlossen.

 Fleestedt. Antonia ist Auswahlspielerin des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) und hat beim ASC Estebrügge mit dem Fußballspielen angefangen, wechselte danach zu den VSV Hedendorf/Neukloster. Jetzt sucht sie die Herausforderung beim TuS Fleestedt in der Mädchen-Mannschaft, die dieses Jahr Zweite bei den Niedersächsischen Meisterschaften der C-Juniorinnen wurde. Der Verein setzt große Hoffnungen auf seine "Vorzeigemannschaft". Nächstes Jahr soll Antonia ins Frauenteam vom TuS Fleestedt aufrücken, das in der Landesliga spielt. Ihr Urgroßvater Rudolf Noack absolvierte von 1931 bis 1945 für den HSV 178 Meisterschafts- und 15 Pokalspiele und erzielte dabei insgesamt 233 Tore.(gb)
 

Hochkarätige Neuzugänge bei den Fußballfrauen

 Fleestedt. Hochkarätige Neuzugänge vermelden die Fußballfrauen vom TuS Fleestedt mit Simone-Nicole Niemann und Jasmin Hofmann (beide Eintracht Immenbeck), Stefanie Meier von der SG Jesteburg/Bendesdorf und Eniola Olasanya vom Oddsetpokalgewinner SV Wilhelmsburg.(gb)

 

konficup 2011 in berlin: www.konficup2011.de

25.06.2011:

Gewinner des Deutschlandfinales wurden die Jungen und Mädchen (u.a. Antonia Noack) der Kirchengemeinde St. Martini Estebrügge (Landeskirche Hannover), die im Elfmeterschießen das Bremer Team St. Martini Lesum bezwangen. Am erstmals bundesweit ausgespielte EKD-KonfiCup nahmen 13 Teams teil, die zuvor in ihren jeweiligen Landeskirchen die Ausscheidungsturniere gewonnen hatten. (weitere Infos folgen) ... und so begann es: www.kirchenkreis-stade.de/

Antonia Noack (hintere Reihe, 2. von rechts)



14. Juni 2011 / Nr.88

C-Juniorinnen aus Andervenne erneut Niedersachsenmeister

Zum dritten Mal in Folge und bereits zum vierten Mal seit 2007 hat Heidekraut Andervenne die Niedersächsische Vereinsmeisterschaft der C-Juniorinnen gewonnen. Das Team von Trainer Gerd Leugers siegte im Endspiel im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion gegen den TuS Fleestedt auch in dieser Höhe verdient mit 4:0 (2:0). Spielerin des Spiels war die dreifache Torschützin Nicole Brinkmann.

„Der Titelgewinn ist die Krönung einer langen Saison. Nun wollen wir auf norddeutscher Ebene auch das Finale erreichen“, freute sich Gerd Leugers über einen starken Auftritt seiner Mädchen. Die hatten in einem einseitigen Finale dem Gegner aus Fleestedt keine Chance gelassen und die Partie in allen Belangen dominiert. Das TuS-Team musste offenbar dem Kräfteverschleiß aus dem Halbfinalspiel gegen den VfL Wolfsburg (4:1) Tribut zollen und konnte nicht an die in allen Belangen imponierende Vorstellung anknüpfen.

Umkämpfter war das Spiel um Platz 3, das die TSG Ahlten letztlich mit 5:3 gegen den VfL Wolfsburg für sich entschied. Zwei Mal konnten die Wolfsburgerinnen die jeweilige Führung der TSG-Mädchen ausgleichen, ehe Ahlten sich mit drei Toren absetzte. Überzeugend die Moral der VfLerinnen, die dennoch nicht aufsteckten und kurz vor Schluss immerhin noch den Anschlusstreffer erzielten.

„Heidekraut Andervenne ist ein würdiger NFV-Vertreter bei der Norddeutschen Meisterschaft.“ – Karen Rotter, Vorsitzendes des Verbands-Frauen- und Mädchenausschusses, bescheinigte dem Team aus Andervenne bei der Siegerehrung einen verdienten Turniersieg. Der alte und neue Niedersachsenmeister tritt im Halbfinale des Nordturniers am Samstag, 18. Juni, beim Meister aus Schleswig-Holstein, Rot-Schwarz Kiel, an. Das norddeutsche Endspiel findet am Samstag, 25. Juni, um 17.30 Uhr beim Sieger der zweiten Halbfinalbegegnung zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen statt.

Die Niedersachsenmeisterschaft im Überblick:

Halbfinale

TuS Fleestedt – VfL Wolfsburg 4:1 (1:0), Tore: 1:0 Anna Lena Günther, 2:0 Nele Heins, 3:0 Louisa Froese, 3:1 Leonie Stenzel, 4:1 Laura Harms

 SV Heidekraut Andervenne – TSG Ahlten 2:1 (1:1), Tore: 1:0 Nicole Brinkmann, 1:1 Carolin Engelhard, 2:1 Ines Triphaus

Spiel um Platz 3

TSG Ahlten – VfL Wolfsburg 5:3 (3:2), Tore: 1:0 Carolin Engelhard, 1:1 Sarah Adolph, 2:1 Lena Rathmann, 2:2 Carolin Weidner, 3:2 Celina Klebe, 4:2 Alina Herrmann, 5:2 Luisa Windrich, 5:3 Leonie Stenzel

Besondere Vorkommnisse: Chiara Mileo hält einen Foul-Elfmeter von Lena Rathmann

Endspiel

Heidekraut Andervenne – TuS Fleestedt 4:0 (2:0), Tore: 1:0, 3:0 und 4:0 Nicole Brinkmann, 2:0 Mareike Schröer

Das Siegerteam aus Andervenne: Franziska Wellen, Friederike Weyer, Franzsika Veer, Ines Triphaus, Vanessa Kraus, Anna Pelle, Janka Welz, Anne Brinkmann, Melanie Lübken, Anna Surmann, Ines Lampen, Laura Feldker, Theresa Schnier, Friederike Surmann, Mareike Schröer, Nicole Brinkmann

TuS Fleestedt: Annika Wroblewski, Melissa Bartsch, Laura Greve, Laura Harms, Rebecca Freund, Emma Opolony, Anna-Lena Günthel, Louisa Froese, Marie-Celine Nowek, Nele Heins, Anika Oder, Sidney Schröder, Dana Sievers, Inga Reymann

TSG Ahlten: Michelle Mahler, Nena Schneider, Jana Leichnitz, Silke Lührs, Luisa Windisch, Mandy Schlawin, Alina Herrmann, Carolin Engelhard, Kira Wolter, Lea Kampmann, Sabrina Harke, Lena Rathmann, Lisa Gödeke, Celina Klebe

VfL Wolfsburg: Chiara Mileo, Louisa Bebenroth, Svenja Schrader, Sabrina Franke, Laura Mehlan, Michelle-Marie Elsen, Maren Heinze, Sarah Adolph, Katharina Runge, Leonie Stenzel, Anna Huhnholz, Carolin Weidner, Darline Wiele, Jennifer Esch, Chiara Lüdke

Die NFV-Meister der C-Juniorinnen

2001 TuS Westerholz

2002 TuS Westerholz

2003 SV Upen

2004 TuS Büppel

2005 VfL Lüneburg

2006 MTV Barum

2007 SV Heidekraut Andervenne

2008 Piesberger SV

2009 SV Heidekraut Andervenne

2010 SV Heidekraut Andervenne

2011 SV Heidekraut Andervenne

 

 

PRESSEDIENST NFV

           

7. Juni 2011 / Nr. 85

C-Juniorinnen ermitteln Niedersachsenmeister

Das Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion ist am 11. und 12. Juni Schauplatz der 11. Niedersächsischen Vereinsmeisterschaft der C-Juniorinnen. Teilnahmeberechtigt sind die C-Juniorinnenmeister der vier NFV-Bezirke.

Im Halbfinale kommt es am Samstag, 11. Juni, um 16 Uhr zu folgenden Begegnungen:

TuS Fleestedt (Bezirk Lüneburg) – VfL Wolfsburg (Bezirk Braunschweig)

SV Heidekraut Andervenne (Bezirk Weser-Ems) – TSG Ahlten (Bezirk Hannover)

Die beiden unterlegenen Teams der Halbfinalspiele bestreiten am Sonntag, 12. Juni, um 10 Uhr das Spiel um Platz 3. Die siegreichen Mannschaften treten um 11.30 Uhr zum Endspiel an.

Der neue Niedersachsenmeister qualifiziert sich für die Teilnahme an der Norddeutschen C-Juniorinnen-Vereinsmeisterschaft und empfängt im Halbfinale am Samstag, 18. Juni, um 16 Uhr den Meister aus Schleswig-Holstein. Das norddeutsche Endspiel findet am Samstag, 25. Juni, um 16 Uhr beim Sieger der zweiten Halbfinalbegegnung zwischen den Meistern aus Bremen und Hamburg statt.

 

Die NFV-Meister der C-Juniorinnen

2001 TuS Westerholz

2002 TuS Westerholz

2003 SV Upen

2004 TuS Büppel

2005 VfL Lüneburg

2006 MTV Barum

2007 SV Heidekraut Andervenne

2008 Piesberger SV

2009 SV Heidekraut Andervenne

2010 SV Heidekraut Andervenne

 

 

 

 

 

aus WESER-KURIER vom 31.05.2011

In der Fußball-Landesliga der Frauen ein Tor gegen Fleestedt selbst erzielt und das zweite vorbereitet

Juliane Lindhorst beim Bassener 2:1 überragend

Von Michael SCHÖN
Bassen. Die Frauen der SG Bassen/Posthausen warteten in ihrem letzten Heimspiel der Fußball-Landesligasaison noch einmal mit einer sehr guten Leistung auf und bezwangen den TuS Fleestedt mit 2:1 (2:0). Dank der Tore von Nadine Beglau (26.) und Juliane Lindhorst (36.) gelang dem Team von Trainer Peter Stein damit die Revanche für die 2:7-Niederlage, die es in der Hinrunde gegen den aktuellen Tabellenneunten hingenommen hatte.
 
 

Einen sehr starken Auftritt in einer sehr homogen aufspielenden Mannschaft hatte Juliane Lindhorst, die diesmal vor der Abwehr spielte und mit einem Kopfballtreffer ihre hervorragende Gesamtleistung krönte.

Von Beginn an war Bassen/Posthausen die überlegene Mannschaft und diktierte das Spiel. Besonders nach Eckbällen konnten die Gastgeberinnen im ersten Abschnitt immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Einmal musste Fleestedt in einer dieser Standardsituationen auf der Torlinie klären.

In der 26. Minute bereitete ein Traumpass Juliane Lindhorsts aus dem Halbfeld heraus zu Nadine Beglau die Führung vor. Nadine Beglau nahm den Ball perfekt an und sorgte mit einem Heber aus 18 Metern über die Torfrau hinweg fürs verdiente 1:0. In der 36. Minute dann das 2:0 für die SG Bassen/Posthausen durch ihre beste Spielerin, Juliane Lindhorst. Sie stand nach einem Eckstoß von Christina Finke goldrichtig und köpfte zum 2:0-Pausenstand ein. Fleestedt hatte bis dahin keine nennenswerte Torgelegenheit besessen. Auch nach dem Wechsel blieb die Spielgemeinschaft überlegen und besaß durch Antje Stein und Christina Finke beste Möglichkeiten, um auf 3:0 zu erhöhen. In dieser Hinsicht waren die Fleestedterinnen etwas effektiver. Eine Unaufmerksamkeit in der Bassener Hintermannschaft nutzten sie in der 73. Minute zum Anschlusstreffer. Der spätere Sieger hätte den alten Abstand durchaus wieder herstellen können, vergab aber in der 85. Minute noch eine weitere gute Gelegenheit durch einen von Ann Hägermann getretetenen Freistoßball, der aus immerhin 36 Metern nur knapp am oberen Torwinkel vorbeiflog. "Die Zuschauer haben heute eine sehr gute Leistung der Mannschaft gesehen. Sie hat diese Begegnung absolut verdient gewonnen und sich damit für die Niederlage aus dem Hinspiel eindrucksvoll rehabilitiert", lautete das Fazit, das Uwe Norden, Koordinator für den Frauenfußball bei der SG, nach einer Begegnung zog, deren phasenweise einseitiger Verlauf in einem deutlicheren Resultat eine bessere Entsprechung gefunden hätte.

 

aus WESER-KURIER vom 28.05.2011

ATSV-Frauen-Verantwortliche wussten nichts von der Regel des Festspielens im Saisonendspurt

Unkenntnis kostet wohl den Klassenerhalt

Von Karsten Hollmann
Scharmbeckstotel. Der ATSV Scharmbeckstotel II ist wegen des unerlaubten Austausches von Spielerinnen mit der ersten Formation zwei Spieltage vor Saisonende so gut wie aus der Frauen-Fußball-Landesliga abgestiegen. Die Verantwortlichen der Gelb-Schwarzen missachteten die Spielordnung des Niedersächsischen Fußballverbandes.
 
 

Paragraf 10, Absatz 4 der Spielordnung lautet: "Werden Amateure oder Vertragsspieler in einem der letzten vier Punktspiele oder einem nachfolgenden Pokal- beziehungsweise Entscheidungsspiel des Spieljahres in einer höheren Mannschaft eingesetzt, dürfen sie ab diesem Zeitpunkt in den Pflichtspielen einer unteren Mannschaft bis zum Ende des Spieljahres nicht mehr teilnehmen."

Zweimal die Punkte aberkannt

In der Partie der Oberliga-Frauen gegen den SV Union Meppen am 30. April, dem viertletzten Match, half Nina Fuchs aus der zweiten Formation im Team von Trainer Thomas Brüns aus. Weil sie anschließend auch beim 2:1-Erfolg der Reserveformation über die TS Wienhausen auflief, wurden die drei Punkte aberkannt. Beim 2:0-Sieg der zweiten Mannschaft über den Tabellennachbarn TuS Fleestedt bot ATSV-Coach Sven Durlach Lisa Ramdor und Johanna Tietjen auf, die jedoch bereits am 7. Mai bei der 1:3-Pleite der ersten Riege bei Oberliga-Spitzenreiter SF Wüsting-Altmoorhausen zum Einsatz gekommen waren. Also waren auch diese drei Zähler futsch.

Nachdem Staffelleiter Joachim Weiß von dem Einsatz einer nicht spielberechtigten Akteurin beim Sieg über Wienhausen erfahren hatte, schickte er dem ehemaligen Trainer der Gelb-Schwarzen, Dieter Schindler, am Spieltag gegen den TuS Fleestedt eine E-Mail. Schindler leitete sie an Durlach weiter. "Ich habe sie aber erst nach dem Match gegen Fleestedt erhalten", informierte Sven Durlach. Erst im Nachhinein habe Durlach erfahren, dass Fleestedt nur unter Protest in Scharmbeckstotel angetreten sei. "Angeblich soll uns Fleestedt vor dem Spiel darauf aufmerksam gemacht haben, dass wir mit nicht spielberechtigten Spielerinnen antreten wollen", so Durlach. Aber weder er noch seine Co-Trainerin Carola Holst seien darauf angesprochen worden. "Wir wussten von gar nichts. Ansonsten hätte ich doch sofort reagiert", versicherte er.

Mittlerweile glaubt Sven Durlach aber den überaus freundlichen Glückwunsch des Fleestedter Trainers nach dem vermeintlichen Scharmbeckstoteler Triumph deuten zu können: "Der wusste offenbar, dass er die Punkte bekommen wird." Bei den Scharmbeckstotelern habe niemand von der Regel des Festspielens in den letzten vier Begegnungen gewusst. "Das Regelwerk umfasst fast 160 Seiten. Das liest sich eben nicht jeder genau durch", erklärte Sven Durlach. Erst beim jüngsten 5:2-Erfolg über den SV Rot-Weiß Cuxhaven standen nur spielberechtigte Akteurinen auf dem Platz.

 

Hier unsere Gegendarstellung die Herrn Hollmann zugegangen ist:

Sehr geehrter Herr Hollmann,

hiermit möchten wir zu Ihrem Artikel vom 28.05.2011 Stellung nehmen.

Es ist richtig, dass wir vom §10 Abs. 4 der NFV-Spielordnung wussten. Wir haben auch eine 2. Mannschaft und jeder Trainer, der beabsichtigt, Spielerinnen zwischen den Mannschaften auszutauschen, sollte die entsprechenden Statuten kennen oder sich anlesen.
Dieser Paragraph und dessen Absätze sind schon länger in der Spielordnung verankert, da es in der Vergangenheit immer wieder zu Wettbewerbsverzerrungen durch Einsätze von Spielern oder Spielerinnen aus höheren Mannschaften in untere Mannschaften, gerade zum Ende der Saison gekommen ist. Dadurch wurden klar Auf- oder Abstiege beeinflußt.
Demzufolge wurde auch dieses Jahr nochmals vom NFV ein Infoblatt über die Bezirksvertreter an die Vereine geschickt. In wie weit die Vereine dann ihre Trainer darüber informieren, ist Sache des Vereins und deren interne Kommunikation.

Vor Beginn des Spiels haben wir den Schiedsrichter, Herrn Janes Pasbrig, darüber informiert, dass wir dieses Spiel nur unter Protest antreten werden, da wir anhand des Spielberichts erkannt haben, dass der ATSV nicht spielberechtigte Spielerinnen einsetzt. Weiter haben wir zum Schiedsrichter gesagt, dass er es bitte in den Spielbericht eintragen möge. Nachdem der Schiedsrichter den Platz besichtigt hatte, begegnete er noch, auf dem Weg zum Schiedsrichterraum, der Co-Trainerin des ATSV und hat mit ihr ein paar Worte gewechselt. Was dort gesprochen wurde, können wir nicht sagen, da die Entfernung zu den Beiden zu groß war. Sie ging dann weiter zu Herrn Durlach und sprach mit ihm. Wir sind davon ausgegangen, dass der Schiedsrichter die Betreuerin darüber informiert hat. Als dann doch die besagten Spielerinnen das Spiel begannen, sagten wir uns: "Okay, das ist dann deren Problem". Warum hätten wir auch unseren Konkurrenten vom Sachverhalt in Kenntnis setzen sollen, eine Verpflichtung dazu ist nirgendwo verankert, da man entsprechendes Wissen voraussetzt, wenn man diesen Job macht. Eine Verpflichtung unsererseits besteht nur, dass man den Schiedsrichter davon in Kenntnis setzt und er es dann als "Besonderes Vorkommnis" in seinen Spielbericht einträgt. Ob er es gemacht hat, wissen wir nicht.
Wenn Sie sich die aktuelle Tabelle der Landesliga ansehen, werden Sie feststellen, dass es in diesem Spiel für uns auch um einiges ging.
Nach dem Spiel bin ich, wie es allgemein üblich ist, zum meinem Trainerkollegen gegangen, um ihm zum Sieg zu gratulieren. Aber in keinsterweise war mein Glückwunsch überschwenglich oder überfreundlich. Wir konnten ja auch noch nichts über eine Entscheidung der Staffelleitung, bzw. des Bezirkssportgerichtes sagen, da wir sie noch nicht kannten. Wir haben nur vermutet, dass so entschieden werden würde.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, so ist das nun mal und kann jeden treffen. Das Trainergeschäft ist auch in den unteren Ligen nicht immer einfach, manchmal auch sehr hart und man sollte sich immer nach allen Seiten bei geplanten Maßnahmen absichern. Dafür gibt es die Spielordnung und die entsprechenden Ausschreibungen. Mir tun nur die Spielerinnen leid, die sicherlich alles gegeben haben, um die Spielklasse noch zu halten.

Burkhard Olze
Trainer 1. Frauenmannschaft
TuS Fleestedt

 

 

vom 17.05.2011
http://www.weser-kurier.de/Artikel/Sport/Region/Osterholzer-Kreisblatt/Wuemme-Zeitung/378540/Johanna-Tietjen-erloest-den-ATSV-II.html

                   Mühsamer 2:0-Sieg gegen Fleestedt

  

 

                   Johanna Tietjen erlöst den ATSV II

Von KARSTEN HOLLMANN
Scharmbeckstotel. Der ATSV Scharmbeckstotel II erreichte dank eines 2:0-Erfolges über den Tabellennachbarn TuS Fleestedt wieder das rettende Ufer in der Frauen-Fußball-Landesliga. "Das Spiel stand in kämpferischer und läuferischer Hinsicht auf hohem Niveau. Meine Spielerinnen waren nach dem Match alle platt, aber glücklich", berichtete ATSV-Trainer Sven Durlach.
 
 

Die Gäste versteckten sich nicht und trugen so zu einer abwechslungsreichen Partie bei. Die Gelb-Schwarzen überließen dem Gegner zunächst zu viel Raum. Erst nach dem Seitenwechsel gingen sie energischer in die Zweikämpfe. Fleestedt vergab nach zehn Minuten die erste gute Möglichkeit der Begegnung. In der Folgezeit scheiterten Franziska Lürssen (21.) sowie Johanna Tietjen (27.) jeweils an der Fleestedter Torfrau. Das 1:0 von Nina Fuchs leitete Franziska Lürssen ein (36.). Die TuS-Keeperin ließ kurz vor der Pause noch mal Stefanie Raudisch abblitzen. In der zweiten erhöhten die Platzdamen den Druck. "Wir mussten gegen eine junge und laufstarke Mannschaft mit schnellen Außenstürmerinnen an unsere Leistungsgrenze gehen", sagte Durlach. Erst fünf Minuten vor dem Ende erlöste Johanna Tietjen ihre Farben auf Vorlage von Lisa Ramdor mit dem 2:0.

 

 

 

 

 

 

Aus Cellesche Zeitung vom 20.04.2011:
 

Katharina Kloth (16) und Laura Meyer (7)

 

TSW-Damen festigen Tabellenplatz drei

WIENHAUSEN. Mit einem ersatzgeschwächten Team bezwang der Frauen-Fußball-Landesligist TS Wienhausen den TuS Fleestedt mit 4:3. Damit festigten die TSW-Damen ihren dritten Tabellenplatz und haben nur noch fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Anderlingen. Vor heimischer Kulisse brachte Mandy Stange die Damen aus dem Klosterort schon in der zweiten Minute in Führung. Die taktischen Umstellungen von Trainer Herbert Klus zahlte sich aus. Einen sehenswerten Treffer für den Gast gab es in der 11. Minute, als Fleestedt einen Eckball direkt verwandelte.
Die nur mit drei Auswechselspielerinnen bestückten Wienhäuserinnen schlugen durch einen Treffer von Petra Kresse aber schnell zurück (15.). „Petra belohnte sich selbst für ihre durchgehend guten Leistungen“, lobt TSW-Betreuer Ralf Haufe seine Spielerin. Ein Sturmproblem hat die TSW momentan sicher nicht: Kerstin Haufe erhöhte in der 23. Minute auf 3:1. Wienhausen machte das Spiel: „Zu diesem Zeitpunkt war unsere Führung verdient“, bestätigt Haufe. Dennoch kassierten die Klosterkickerinnen kurz vor der Halbzeit – wieder nach einer Ecke Fleestedts – noch den Anschlusstreffer (41.). "Leider befanden wir uns in der zweiten Hälfte im Tiefschlaf“, so Haufe, der von einem „katastrophalen“ zweiten Abschnitt seiner Mannschaft sprach. Erst in der 71. Minute weckte Mandy Stange ihre Mannschaft mit einem Kopfball-Tor auf. Nach einem groben Abwehrschnitzer der TSW in der 78. Minute, der zum 3:4-Anschlusstreffer für Fleestedt führte, wurde es noch einmal spannend. Doch die Wienhäuserinnen hielten bis zum Schluss ihren Kasten sauber. „Wir haben aus unserer Situation mit vielen Verletzten das beste aus dem Spiel gemacht“, zog Haufe das Fazit zur Partie.

Tore: 1:0 M.Stange (2.), 1:1 (11.), 2:1 Kresse (15.), 3:1 Haufe (23.), 3:2 (41.), 4:2 M.Stange (71.), 4:3 (78.).

 

 

 

 

 

 

az-online.de schrieb am 22.11.2010:

6:1 - MTV Barum im Halbfinale

 

Barum/Tätendorf - Von Bernd Klingebiel. Die Frauen des MTV Barum haben das Halbfinale im Wettbewerb um den Fußball-Bezirkspokal erreicht. Am Sonntagmittag setzten sie sich im Viertelfinal-Duell gegen ihren Landesligarivalen TuS Fleestedt auf dem Sportplatz in Tätendorf mit 6:1 Toren durch.

© Bernd Klingebiel

Setzte in der Anfangsphase die Akzente: Barums Aurelia Schorling (Mitte) bereitete den ersten Treffer vor und erhöhte mit zwei Toren auf den 3:0-Zwischenstand. Die Gastgeberinnen zeigten Biss und präsentierten sich in einer lange nicht gesehenen Verfassung, lobte MTV-Sprecher Jo Schön. Die Blau-Weißen nutzten gleich ihre erste Torchance zum Führungstreffer. Aurelia Schorling hatte den Ball im Nachsetzen erobert, Selina Streck vollendete die Aktion mit einem 20-Meter-Schuss, bei dem sich der Ball unhaltbar unter die Latte senkte (3.). Schorling selbst markierte das 2:0 mit einem sehenswerten Schrägschuss – die Kugel klatschte im langen Eck an den oberen Innenpfosten und von dort ins Netz (12.). Und sie erhöhte nach genialem Pass von Ester Pannwitz auch noch auf 3:0 (28.). Die Gäste verkürzten (31.), doch noch vor dem Seitenwechsel gelang Danica Schön per Kopfball nach Flanke von Frauke Meyer mit dem 4:1 der schon vorentscheidende Treffer.

Im zweiten Durchgang verlegten sich die Gastgeberinnen aufs Kontern – mit Erfolg: In der Schlussphase krönte Pannwitz ihre starke Vorstellung mit zwei Toren zum zu hoch ausgefallenen 6:1-Endstand.

 • MTV Barum: Papenburg – Meyer, Wendt, Broders, Pannwitz, Meier, Schorling, Schlichting (20. Kaatz), Bytof (61. Wilhelms) – D. Schön, Streck (80. N. Schön).

 

  

 

 

OSTERHOLZER KREISBLATT

08.11.2010 - 0 Kommentare

0:5-Pleite für die ATSV-Reserve

Von Karsten Hollmann
Scharmbeckstotel. Der ATSV Scharmbeckstotel II musste in der Fußball-Landesliga der Frauen eine 0:5 (0:2)-Schlappe beim TuS Fleestedt hinnehmen. 'Wir sind mit den widrigen Platzverhältnissen nicht klar gekommen. Wir waren zwar spielerisch überlegen. Doch Fleestedt hat uns mit seinem unbändigen Kampfgeist den Schneid abgekauft', resümierte ATSV-Trainer Dieter Schindler.

Die Gäste spielten bis zum gegnerischen 16-Meter-Raum gefällig, waren anschließend jedoch mit ihrem Latein am Ende. 'Wir haben schlicht und ergreifend vergessen, aufs Tor zu schießen', stellte Dieter Schindler fest. So verpufften zwei Gelegenheiten für Nina Fuchs in der ersten Halbzeit auch ohne Wirkung.

'Die 2:0-Pausenführung für Fleestedt war aus meiner Sicht unverdient. Wir hatten uns aber vorgenommen, in der zweiten Halbzeit nochmal alles zu geben', erklärte Dieter Schindler. Doch wirkliche Torgefahr strahlten die Gelb-Schwarzen auch nach dem Seitenwechsel nicht aus. Torgefahr ging an diesem Tage nur von den Platzdamen aus. ATSV-Keeperin Michaela Stelljes verhinderte sogar noch eine deutlichere Schlappe. 'Wir konnten den Schalter nicht umlegen', ärgerte sich Schindler.

 

 

Mechanische Werkstatt Hamburg

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